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🟢 Nicht verwalten, sondern neu gestalten
Vom Chaos zur Ordnung: Wie Jesus Neues schafft
Andacht
"Ich versinke im strudelnden Moor; meine Füße verlieren den Grund. Ich bin in tiefes Wasser geraten, die Strömung reißt mich weg."
Wir sind Kinder eines Gottes der Ordnung1. Eines Schöpfers, der Struktur, Harmonie und Schönheit liebt. Und dennoch: Manchmal fühlen wir uns wie David, der in Psalm 69 seine Verzweiflung und seinen Schmerz zu Gott hinausschreit.
Mir kommt das bekannt vor.
Manchmal ähnelt mein Leben einem chaotischen Schreibtisch, auf dem sich die Probleme stapeln. Ungeklärte Beziehungen, unerfüllte Träume und ungelöste Fragen türmen sich übereinander. Ich verliere den Überblick, fühle mich überfordert und drohe in diesem Durcheinander zu versinken.
Interessant ist, wenn ich mich aufmache und aus eigener Kraft Ordnung schaffen möchte. Meist endet das in zahlreichen To-Do-Listen und neuen Stapeln. Meine “Ordnung” ist bestenfalls oberflächlich. Ich kann die Unordnung nicht beseitigen, nur verwalten.
Das kann entmutigend sein…
Vor einigen Tagen las ich die Andacht eines Bruders. Dabei offenbarte sich mir eine erstaunliche Wahrheit, die ich so nicht erwartet hatte. Ganz am Anfang der Bibel lesen wir:
"Die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe"
Erkennst du das Bild? Es zeigt das Chaos, das wir manchmal auch in unserem Leben spüren und erleben. Doch während wir die Dinge hin und her schieben und die Unordnung nur verwalten, tut Gott etwas anderes:
Er spricht - und erschafft aus Chaos etwas Neues, eine Welt voller Ordnung und Schönheit.
Und das ist nicht die einzige gute Nachricht!
Dieser Schöpfergott ist heute noch derselbe - unveränderlich in seiner Kraft und Liebe zu uns.
Seine schöpferische Kraft ist unverändert: Wo wir Chaos sehen, sieht er Möglichkeiten. Wo wir in Unordnung gefangen sind, kann und will er neue Ordnung schaffen.
Er lädt uns ein: “Vertraue mir. Lege dein Chaos in meine Hände.”
Gott liebt es, seine ordnende, heilende und erneuernde Kraft in unserem Leben zu entfalten. Aus “wüst” erschafft er etwas Neues und jedes “leer” füllt er mit Leben.
Sollen wir sein Angebot annehmen?
Wollen wir es?
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Hab’ einen gesegneten Tag
Jörg “keine Lust auf Chaos“ Peters
1 1. Korinther 14,33: “Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.”