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🟢Als ich Gott in einem Esoterik-Buch fand
Esoterik ist die Landkarte, Christus ist das Territorium
Andacht
Der Unterschied zwischen Esoterik und Christentum ist wie Nacht und Tag - beide wissen vom Licht, aber nur einer kennt seine Quelle.
Diese Weisheit konnte ich erst Jahre später verstehen. Damals war ich noch völlig überzeugt von den großen Versprechen der Selbstentwicklungs-Industrie:
„Deine Gedanken erschaffen deine Realität!"
„Du hast unbegrenztes Potenzial!"
„Das Universum will dir alles geben!"
Das alles klang wie Musik in meinen Ohren.
Monatelang hatte ich hunderte Euro in Selbstentwicklungskurse investiert und stapelweise Bücher verschlungen. Tony Robbins, Dale Carnegie, Napoleon Hill - sie alle versprachen den Schlüssel zum Erfolg.
Dann stieß ich auf die Lehren eines Mannes, der anders war. Seine Worte hatten besondere Kraft. Eine zeitlose Weisheit. Er sprach von einem Leben in Fülle, von innerer Transformation, von der Macht der Gedanken. Seine Botschaft war radikal anders - er lehrte über universelle Gesetze, über die Kraft des Geistes, über einen Weg zur Erleuchtung.
Dieser Mann war lange tot, aber seine Lehren lebten weiter, inspirierten Millionen und seine Worte veränderten Leben
Du denkst vielleicht: "Aha, endlich! Da hat er also Jesus gefunden!"
Falsch gedacht.
Mit Jesus und diesem ganzen Religions-Kram wollte ich damals nichts zu tun haben.
Nein, der Mann, der mich so faszinierte, war Charles F. Haanel. Sein Werk "The Master Key System" versprach den Schlüssel zu unbegrenztem Erfolg. Ein 24-Wochen-Programm zur Lebensveränderung.
Besonders faszinierend: Haanel versprach nicht nur Erfolg, sondern eine Art spirituelle Erleuchtung. Eine Verbindung mit dem "Universellen Geist". Das klang erhaben, mystisch - und hatte nichts mit Religion zu tun.
Ich habe dieses Buch und seine Ausführungen geliebt, führte die Übungen gewissenhaft durch und meditierte täglich. Endlich hatte ich einen spirituellen Weg gefunden, der ohne Kirche und Religion auskam!
Nur eines störte.
Bibelzitate!
Igitt.
Sie tauchten immer wieder mal in Haanels Werk auf. Zwischen den esoterischen Lehren standen plötzlich Bibelworte.
Zuerst übersprang ich sie genervt. Ich war wirklich nicht gut auf Gott und die Bibel zu sprechen. Was hatten der alte Mann und das alte Buch mit moderner Spiritualität zu tun?
Dann begann ich mich zu wundern: Warum zitierte dieser erfolgreiche Geschäftsmann, dieser rationale Denker, ausgerechnet die Bibel?
Was ich nicht ahnte: Gott nutzte diesen esoterischen Weg, um mich zu erreichen. Ich fürchte, anders war ich für ihn nicht ansprechbar.
Irgendwann hatte er mich weichgekocht und ich beschloss, zu prüfen, ob diese Sachen tatsächlich in der Bibel stehen. Das schien mir unwahrscheinlich, für mich war sie ein verstaubtes Relikt, so zeitgemäß wie Morse-Code in einer WhatsApp-Gruppe.
Doch dann machte ich eine erstaunliche Entdeckung: Viele der Prinzipien, die ich aus der Selbstoptimierung kannte, fand ich hier wieder - nur tiefer, wahrhaftiger, ursprünglicher.
Die "Kraft der Worte"? Die Bibel sagt: "Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge" (Sprüche 18,21).
Visualisierung? Paulus spricht vom "Schauen auf Jesus" (Hebräer 12,2).
Zielsetzung? "Ohne Prophetie, die den Weg weist, verwildert ein Volk" (Sprüche 29,18).
Doch die Bibel geht tiefer: Sie zeigte mir nicht nur Techniken für äußeren Erfolg, sondern den Weg zu innerem Frieden - durch eine lebendige Beziehung zu Gott.
Plötzlich verstand ich: Was moderne Erfolgsautoren als ihre Erkenntnisse verkauften, waren oft uralte biblische Wahrheiten.
Heute muss ich oft schmunzeln: Ich suchte nach Erfolgsgeheimnissen und fand den Schöpfer allen Lebens. Suchte nach Selbstoptimierung und fand Erlösung. Suchte nach Techniken und fand Beziehung.
Gott begegnete mir genau dort, wo ich war - in meinem Streben nach Verbesserung.
Vielleicht bist du heute an einem ähnlichen Punkt. Suchst nach Wegen zur Selbstverbesserung, nach dem "Geheimnis des Erfolgs". Lass dir sagen: Die tiefsten Wahrheiten über persönliches Wachstum findest du nicht in teuren Seminaren, sondern in einer kostenfreien Quelle: Gottes Wort.
Und mehr noch - du findest dort den, der dich schon lange sucht.
"Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist"
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Hab’ ein gesegnetes Wochenende
Jörg “glaube keiner esoterischen Lehre, glaube nur Jesus!“ Peters